Donau-Flusskreuzfahrt nach Budapest

Wo die Donau zwei Stadthälften trennt – Budapest, die Hauptstadt Ungarns, ist bekannt durch ihr einzigartiges Stadtbild: Pest (linkes Ufer) und Buda (rechtes Ufer) werden durch die Donau geteilt. Insgesamt sieben Brücken verbinden die beiden Stadthälften zu einer Stadt: Budapest. Viele denken, Ungarns Hauptstadt sei die Vereinigung der Städte Buda und Pest, dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss der 3 Städte Buda, Pest und Óbuda im Jahre 1873.

Heute ist Budapest eine der größten Städte an der Donau und ein Highlight jeder Flusskreuzfahrt. Begeben Sie sich auf die Spuren geschichtlichen Erbes, tauchen Sie ein in die ungarische Kultur und genießen Sie einen Besuch in den berühmten Heilbädern. Als Weltmetropole hat Budapest ihren ursprünglichen Charme bewahrt.

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Der Zusammenschluss von Buda, Pest und Óbuda

 

Die Entstehung von Buda und Pest liegt über 1000 Jahre zurück.

Im Jahre 900 eroberten die Magyaren das Gebiet des heutigen Budapests, wodurch Alt-Buda als Fürstenquartier gegründet wurde. Im 10. und 11. Jahrhundert entstand am Rande dessen die neue Siedlung Pest als Zentrum von Handel und Handwerk. Die Städte waren geteilt. Nachdem ein Mongolensturm im Jahr 1241 die Städte Alt-Buda und Pest zerstörte, gründete der ungarische König Béla IV. auf dem Burgberg die Stadt Buda. Über die Jahre hinweg wurden auch die Gebiete Alt-Buda (Óbuda) und Pest neu aufgebaut. Im 15. Jahrhundert übernahmen die Osmanen die Herrschaft des Gebiets, welche aber bereits 1686 von den Habsburgern vertrieben wurden. Ungarn wurde zur Kolonie.

Die Blütezeit des späteren Budapests begann, als sich 1867 der österreichische Kaiser Franz in der Matthiaskirche zum ungarischen König krönen ließ. 1873 vereinigten sich Buda, Alt-Buda und Pest zur neuen Hauptstadt Ungarns. Durch den Einfluss von Kaiserin Elisabeth, der berühmten Sisi, entstanden prachtvolle Häuser und die erste U-Bahn auf dem europäischen Festland und weitere Sehenswürdigkeiten wie die Markthalle wurden errichtet.

Der Erste und Zweite Weltkrieg beendeten die Blütenzeit der Stadt. Innerhalb dieser Zeit verlor Ungarn mehr als zwei Drittel des Staatsgebietes, Fremdherrschaft und Unterdrückung bestimmten das Volk. 1956 zogen sowjetische Truppen ein und zerstörten die Innenstadt Budapests. Es folgte die Zeit des Wiederaufbaus. Nachdem in den 1980er-Jahren marktwirtschaftliche Elemente in der Planwirtschaft zugelassen wurden, erreichten Budapest und Ungarn den höchsten Lebensstandard in Osteuropa. Am 23. Oktober 1989 wurde die demokratische Republik Ungarn ausgerufen.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Budapest

 

Burgpalast

Als das Wahrzeichen der Stadt gilt der seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Burgpalast auf dem Burgberg auf der Budaer Seite. Der Palast ist das größte Gebäude Ungarns und Budapests ehemaliger Königssitz.

Heute können Touristen die ungarische Nationalgalerie mit etwa 100.00 Werken der ungarischen Kunst und das Budapester Historische Museum besichtigen. Vom Burgberg aus haben Sie zudem einen fantastischen Blick über die Stadt und die Donau.

 

Matthiaskirche

Entdecken Sie während Ihrer Donau-Flusskreuzfahrt die Matthiaskirche, eine der bedeutendsten und schönsten Kirchen Budapests. Viele ungarische Könige wurden hier gekrönt und auch zu Zeiten von Sisi und Franz galt sie als Königskirche. Zudem ist die Matthiaskirche Heimstätte wichtiger Gräber und kirchlicher Schätze.

 

Fischerbastei

Die Fischerbastei befindet sich direkt neben der Matthiaskirche und gilt als ein neoromanisch wertvolles Monument an der Stelle des mittelalterlichen Fischmarkts von Buda. Auf insgesamt 1,5 km erstreckt sich das Viertel entlang der Donau. Türme, Brüstungen und Treppen gleichen einem Märchenschloss und gewähren einen traumhaften Ausblick über die Stadt und bis hin zum Parlamentsgebäude.

 

Parlamentsgebäude

Direkt am Donauufer in Pest gelegen befindet sich das Parlamentsgebäude. Als Sitz des ungarischen Parlaments gilt das Gebäude ebenso als Wahrzeichen Budapests. Einige Teile des Parlamentsgebäudes, wie das Haupttreppenhaus oder der Sitzungsaal, können innerhalb kleiner Gruppen besichtigt werden.

 

St. Stephans Basilika

Die St. Stephans Basilika ist die größte katholische Kirche in Budapest, benannt nach dem ersten König von Ungarn Basilika und St. Stephan, dem Gründer der ungarischen christlichen Nation. Von der Kirchenkuppel aus haben Sie eine herrliche Aussicht auf Budapest.

 

Heldenplatz

Im Stadtteil Pest befindet der zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Heldenplatz. In der Mitte des Platzes steht ein Millenniumsdenkmal, welches an die Helden der ungarischen Geschichte erinnert. Das Markenzeichen des Heldenplatzes ist jedoch die im Zentrum stehende 36 Meter hohe Säule mit einer circa fünf Meter großen Statue des Erzengels Gabriel. Halbkreisförmig steht um ihn herum die verzierte Säulenreihe “Kolonnade“. Zwischen den Säulen befinden sich Figuren von Herrschern und bedeutenden historischen Personen Ungarns.

 

Nationaloper 

Die ungarische Nationaloper befindet sich an der berühmten Andrassy Straße. Neben den dort stattfindenden Veranstaltungen, wie Konzerte, Opern, Ballett- oder Theateraufführungen, beeindruckt die Nationaloper auch mit ihrer faszinierenden Architektur aus dem 19. Jahrhundert.

 

Die Große Markthalle

Die Große Markthalle beeindruckt von außen durch ihre architektonische Stahlkonstruktion und die bunt glasierte Ziegelfassade. Im Inneren der Halle kommwn Ihnen die verlockenden Düfte ungarischer Spezialitäten entgegen. Dutzende Verkaufsstände bieten typisch ungarische Delikatessen an: Neben Salami, Tokajer (Wein), Honig, Gänseleber und Paprika können Sie in der Großen Markthalle auch die Weihnachtsmarktlieblinge Lángos kaufen.

 

Váci utca

Die Váci utca ist die berühmteste Einkaufsstraße der Stadt, die sich parallel zur Donau von der Ketten- bis zur Freiheitsbrücke erstreckt. In der Fußgängerzone gibt es viele Souvenirgeschäfte sowie zahlreichen Restaurants und Bars. 

 

Thermalbäder

Heilbäder haben in Budapest eine lange Tradition und sind für Besucher eine einzigartige Erfahrung. Mehr als 15 Thermalbäder und 100 heiße Quellen verteilen sich in der Stadt. Neben ihrer heilenden und entspannten Wirkung stechen die Heilbäder Budapests durch ihre einzigartige Architektur und Atmosphäre heraus. Besonders berühmt sind das Gellert-Bad auf der Budaer Seite und das Széchenyi Bad auf der Pest Seite.

 

Erleben Sie die Budapest bei einer Flusskreuzfahrt entlang der Donau und genießen Sie Ihren Aufenthalt in der ungarischen Hauptstadt